First Look: F-Stop Tilopa

Teil 1/3 : Mein erster Eindruck vom F-Stop Tilopa. Ausgepackt. angeschaut.

Warum der F-Stop Tilopa?


Mir wurde auf dem letzten Fototrip mein Fotorucksack samt Inhalt gestohlen und so stand ich auf einmal ohne Kamera, Kleinkram und Transportmöglichkeit wieder zu hause. Als Outdoorfreund und Fashion Victim (ja, ich bin in manchen Dingen schlimmer als manche Frau) hatte ich die Messlatte für meinen neuen Rucksack recht hoch gelegt:

  • Guter Schutz gegen Stöße, Feuchtigkeit und Schmutz
  • Super Tragekomfort, da ich 1.98 groß bin und auch längere Tragezeiten überleben wollte
  • Platz für eine recht umfangreiche Ausrüstung
  • Intelligenter Taschenaufbau
  • Flexible Einteilungsmöglichkeit
  • Viele Verstaumöglichkeiten
  • Style

 

Ich teile euch im ersten Teil hier meinen aller ersten Eindruck mit, werde aber noch ein bis zwei Beiträge erstellen mit einem Ersten Erfahrungsbericht und einem Langzeit Erfahrungsbericht.

Hands on


First Look

Nach dem Auspacken dachte ich mir zunächst AAAAAALTER WAS FÜR EINE GEILE FAAAAARBEEEEE!!!! und konnte mich dann nach einigen Freudensprüngen dem Rest widmen. Ja, die Farben (ausser schwarz und grau)  von F-Stop sind schon seeeehr satt, stechen ins Auge und fallen auf. Ich mag den Himmel, ich liebe Wasser, also fiel meine Wahl auf blau.

Reissverschlüsse

Was mir beim Einsetzen der ICU (So nennt F-Stop seine Kameracompartements) auffiel, wie viel Stabilität der Rucksack durch die ICU erst bekommt. Ebenso direkt fallen die leichtgängigen Reissverschlüsse mit großen und robusten Griffstücken auf. Für meine Pranken genau richtig und endlich hat das herumgezerfel an schlecht gleitenden Reissverschlüssen ein Ende. Die Reissverschlüsse sind teilweise versiegelt und somit resistenter gegen Feuchtigkeit.

Innenleben – ICU

F-Stop bietet die Möglichkeit seinen Rucksack auf seine Ausrüstungsgröße und seinen Einsatzzweck abzustimmen. So kann man wirklich genau den Stauraum schaffen den man benötigt. Falls die Ausrüstung wächst, kann man den Stauraum erweitern, oder falls man mehr andere Dinge, wie Wanderklamotten, einpacken möchte, kann die ICU auch kleiner gekauft werden – sehr flexibel das ganze. Ich persönlich habe mich für die XL ICU entschieden, da ich den Rucksack oft für Fotoproduktionen mit einigem Equipment voll lade und so wenig wie möglich zusätzliche Taschen und Koffer schleppen möchte. Wie man auf dem Bild unten sieht, verringert sich dann die Zuladung im Deckel, also hier passt vielleicht noch eine dünne Jacke hinein und gut ist.

Taschen drumherum

Für den ganzen Kleinkram wie Geldbeutel, Klammern, Klebeband, Laptop, Klamotten, Kabel, etc. Gibt es beim Tilopa trotz rucksackfüllender ICU noch genügend Taschen, die am Rucksack verteilt sind. Ein größeres Frontfach ohne Unterteilungen, sowie zwei Seitenfächer für flachere / knautschbare Dinge und einige Kleine Taschen für Kleine Dinge.

 

Befestigungen

Rund um den Tilopa sind viele Halterungen, D-Ringe und Schlaufen angebracht, die man entweder zum Befestigen von Stativen, Skiern, Schlafsäcken etc. nutzen kann.

Komfort

Was mir sofort auffiel sind die satten Polsterungen am Rücken und der super sitzende Hüftgurt. Für große Menschen ist die passende Rucksacklänge immer so eine Sache. Da die Hauptlast von der Hüfte und dem Hüftgurt getragen werden sollte muss der Gurt ja recht tief sitzen und bei einem zu kurzen Rucksack sitzen die Armgurte nicht mehr angenehm. Das erste Fitting war schon einmal positiv, jetzt warten wir mal ab, was der erste Einsatz sagt. Schwitzen wird man definitiv drunter. Aber es geht ja auch um einen Foto- und nicht um einen Wanderrucksack.

So, Teil 1 meiner Erfahrung mit dem F-Stop Tilopa endet hier. Ich bin kein Technikfreak oder alles analysierer, deswegen gibt es lediglich meine Erfahrungen, Eindrücke aus der Praxis anstatt Zahlen, Daten & Fakten. Im nächsten Teil werde ich euch berichten wie der erste Fotoeinsatz mit dem F-Stop Tilopa war. So far!